[RRDXA] W1JU Mantelwellensperre oder besser Ferritkerne auf Koax ?
Jörg Rüschenschmidt
dl3qq at rrdxa.eu
Wed Oct 3 13:27:51 EDT 2012
Hallo,
ich habe vor kurzem einen Spiderbeam HD für eine permanente Installation bei
DL0GL gekauft. Die Installation hat prima geklappt aber ich habe eine Frage
bei der Ihr mir vielleicht behilflich sein könntet.
Für ein Multi Two Kontest Setup habe ich zwei 3-Band Antennen die ca. 20m
voneinander entfernt sind. Eine davon ist der Spiderbeam. Heute habe ich
einen Test mit kleiner Leistung gemacht und war erschrocken. Sobald ich mit
dem Spiderbeam auf dem 15m Band sende (nur 5 Watt) habe ich gewaltige
Störungen an der anderen Station (20m und 10m). Die Störungen sind
breitbandig und nicht abhängig von der Frequenz. Beim Senden auf der anderen
Antenne gibt es übrigens diese Probleme nicht.
Nach ausgiebigen Tests bin ich zu dem Schluss gekommen das es nur noch an
dem Kabel zum Spiderbeam oder Stecker/Buchse W1JU Mantelwellensperre liegen
kann. In diesem Zusammenhang habe ich mich gefragt ob es nicht vielleicht
besser wäre das RG213 Kabel direkt anzulöten und die originale Spiderbeam
W1JU Mantelwellensperre zu entfernen. Eine entsprechende Anzahl an
Ferritkernen würde ich natürlich auf das RG-213 Kabel aufziehen. Das ganze
hätte den Vorteil das eine mögliche Fehlerquelle (Stecker/Buchse) eliminiert
werden könnte. Gerade für den permanenten Aufbau und dem umständlichen
Umlegen unseres Mastes würde mir das sehr entgegen kommen.
Hat jemand von euch schon einmal einen Spiderbeam ohne den W1JU betrieben ?
Wie sieht es im Allgemeinen mit der maximalen Leistung bei der Ferritkern
Lösung aus ? Eine Acom 2000 ist bei uns hin und wieder im Betrieb.
73 de Jörg (DL3QQ)
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